Wie schlimm sind Schottergärten?

Die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg hat im Zuge einer Novelle des Naturschutzgesetz sogenannte „Schottergärten“ verboten. Was sind Schottergärten? Warum sind sie ein medialer Aufreger? Sind sie wirklich die „Gärten des Grauens“, ein ästhetischer und ökologischer Skandal, wie der Berliner Biologe Ulf Soltau meint? Oder handelt es sich nur um grünen Populismus? In der traditionsreichen Diskussionssendung „SWR“-Forum“ hatte ich Gelegenheit unter der Moderation von Burkhard Müller-Ullrich über dieses Thema zu diskutieren? Zuvor hatte ich mich in einem viel gelesenen und kommentierten Blogbeitrag auf Achgut.com mit den Schottergärten auseinandergesetzt.

Breites Presseecho zu Guttenberg-Biografie

Musik und Naturschutz lassen sich im Leben des 2018 verstorbenen Barons nicht trennen, darauf hebt Etscheit in seinem sorgfältig recherchierten, stets Anteil nehmenden, doch nie in Beweihräucherung verfallenden Porträt mit Nachdruck ab.

(Lotte Thaler, FAZ vom 5.6.2020)

Georg Etscheit schildert (…) sehr detailreich, aber auch mit Kritik, Humor und Distanz das Leben Enoch zu Guttenbergs. Zugleich gibt das Porträt in unterhaltsamem Stil einen interessanten Einblick in die vergangenen sieben Jahrzehnte deutscher Kulturgeschichte. Guttenbergs charismatische und vielfältige Persönlichkeit kommt zur Geltung, seinen Kritikern, die ihn gerne auf eine Rolle als reichen Unternehmer reduzieren wollten, wird durch dieses Buch das Wasser abgegraben.

(BR-Klassik vom 13.06.2020)

Er mochte ihn. Aus jedem Satz spricht eine persönliche Zuneigung. Das ist nur allzu gut verständlich. Wer Enoch zu Guttenberg erlebt hat, als flammender Dirigent und Redner, als geistvoller Festival-Begründer und Ensemble-Leiter, konnte sich seinem unbeugsamen Idealismus und ethischen Humanismus nicht entziehen.

(Marco Frei, Münchner Abendzeitung vom 15.06.2020) 

Die Musikwelt kennt ihn seit Jahrzehnten, aber erst der sagenhafte Aufstieg und Fall seines Sohnes Karl-Theodor machten ihn bundesweit berühmt. Etscheit spart dieses Kapitel der Familiengeschichte nicht aus und auch der des Plagiats in seiner Doktorarbeit überführte ehemalige Verteidigungsminister kommt selbst zu Wort.

(Focus Ausgabe 25/2020)

Etscheit schreibt flüssig, anschaulich und lebendig und formuliert griffige Zwischentitel: „Dirndl meets Laura Ashley“ übertitelt er die Episode, als Guttenberg zusätzlich den großbürgerlichstädtischen Frankfurter Cäcilien-Verein übernimmt. (…) Das insgesamt berührende Buch endet anrührend: „Guttenberg…hatte gegen mannigfaltige Widerstände sein Ziel erreicht, ein bedeutender Dirigent zu werden… Ganz am Ende war er vielleicht sogar ein glücklicher Mensch geworden.“

(Oberbayerisches Volksblatt vom 16.06.2020)

Sehr gut, spannend (…), man liest es gerne, streckenweise fast wie einen Roman. Aber es ist eben doch alles Realität.

(Jörn Florian Fuchs, Deutschlandfunk-Musikjournal vom 22.06.2020)

Es ist die kundige Erinnerung an einen Künstler, der sich in ein fast
schizophrenes Dasein zwischen Tradition und Protest manövriert hatte. All das wird in dieser Biografie plausibel herausgearbeitet: Enoch zu
Guttenberg wirkte eben stets authentisch –auch im manchmal verzweifelten Bemühen, authentisch zu sein.

(Markus Thiel, Münchner Merkur vom 06.07.2020)

Seine feste Burg in allen Stürmen war Bach, sein Glück am Ende des Lebens eine junge Sopranistin. Immer trug er ein Gedicht von Andreas Gryphius bei sich: „Der Abend“, sanft und gläubig. Das war seine Sehnsucht. Der Autor setzt es an das Ende seines Portraits. Den Weihrauch hat er im Schrank gelassen, seine Bewunderung nicht – was man ihm nicht übel nehmen kann.

(Dietrich Mack, Offenburger Tageblatt)

Auf 260 eng bedruckten Seiten schildert Georg Etscheit sehr detailreich, aber mit Kritik, Humor und der nötigen Distanz das Leben Enoch zu Guttenbergs. Sein biografisches Portrait im unterhaltsamen Stil ist zugleich ein interessanter Einblick in die vergangenen sieben Jahrzehnte deutscher Kulturgeschichte.

(Dorothea Husslein in SWR Treffpunkt Klassik, 09.07.2020)

So kommt in der neu erschienen Biografie über Enoch zu Guttenberg aus der Feder des Journalisten und Weggefährten Georg Etscheit nicht selten Wehmut auf. Der Blick zurück auf das Leben und Schaffen des adligen Dirigenten schmerzt den Autor, dennoch gelingt es ihm, auf über 250 Seiten eine distanzierte Position auf die Ereignisse und die Person einzunehmen, ohne es an Empathie, Sachlichkeit und einer gesunden, kritischen Haltung fehlen zu lassen.

(Andres Meixner, Mittelbayerische Zeitung vom 29.07.2020)

Etscheit, ein versierter Journalist, stürzte sich in eine überbordende Recherchearbeit, sprach mit vielen Weggefährten und Künstlerkollegen, durchforstete Archive. Dank der Anmerkungen und des Registers ist das Buch ein veritables Guttenberg-Nachschlagewerk geworden (…).

(Egbert Tholl, Süddeutsche Zeitung vom 30.07.2020)

Das Buch „Musizieren gegen den Untergang“ des Journalisten Georg Etscheit, der praktischerweise auch selbst in Ökologie und Musik bewandert ist, ist als „biografisches Porträt“ untertitelt. Etscheit ging es nicht darum, das Leben Guttenbergs aus der Perspektive des allwissenden Erzählers nachzuerzählen. Vielmehr hat er Fakten, Anekdoten und Einschätzungen zusammengetragen und so die Person in ihren verschiedenen Dimensionen beleuchtet: als Student, Unternehmer, Chor- und Orchesterleiter, Festspielgründer, schließlich als Umweltschützer und Familienmensch.

(Matthias Nikolaidis, Tichys Einblick 09/2020)

Das freundschaftliche Verhältnis zwischen porträtiertem Künstler und Autor scheint dabei immer wieder durch, ohne dass letzterer sich (…) davon vereinnahmen ließe: Fundiert, detailreich und mit kritischer Distanz skizziert er in seinem nach Themenkomplexen aufgegliederten Buch das Leben eines Mannes, der von Anfang an polarisierte.

(Florian Maier, Orpheus Magazin,  September/Oktober 2020)

Zum zweiten Todestag Enoch zu Guttenbergs:

 

„Musizieren gegen den Untergang“ – Der Dirigent und Umweltschützer Enoch zu Gutttenberg, ein biografisches Porträt

 

 „Er war ein Mensch, der viele Leben und viele Geschichten gelebt hatte“. Dies schreibt Kent Nagano in seinem Vorwort zu Georg Etscheits Biografie über den Dirigenten und Umweltschützer Enoch zu Guttenberg, die zum zweiten Toddestag Guttenbergs (15. Juni 2020) im Mainzer Verlag Schott Music erschienen ist. Der Spross eines alten, fränkischen Adelshauses, Vater des früheren Bundesministers und CSU-Hoffnungsträgers Karl-Theodor zu Guttenberg, war in der Tat eine äußerst facettenreiche Persönlichkeit. Er war nicht nur ein bedeutender Musiker, sondern auch ein einflussreicher Umweltpolitiker mit Kontakten bis in die höchsten Ebenen der deutschen Politik, er war ein erfolgreicher Unternehmer, der den Familienbesitz vor dem Untergang rettete, zugleich begeisterter Jäger und ehrgeiziger Reiter, ambitionierter Fotograf, geschmackssicherer Sammler von Altertümern, brillanter Redner und Schreiber und origineller Geschichtenerzähler. Er konnte feiern und bechern bis zum Umfallen und neigte zugleich zu Schwermut  und apokalyptischen Vorstellungen, die auch in seinem musikalischen Schaffen tiefe Spuren hinterließen. Lebenslang haderte er mit den Resten seines katholischen Glaubens und rang damit vor allem den Passionen Johann Sebastian Bachs tief verstörende Sichtweisen ab. weiterlesen

Editorial

Ein wenig Semantik zum Einstieg: Aufrichtiges Lob unter Kollegen ist ein rares Gut, besonders in einem von allerlei Eitelkeiten geprägten Berufsfeld wie dem Journalismus. Die beiläufig geäußerte Bemerkung  „Gute Geschichte, lieber Kollege“ – das ist oft schon der Gipfel dessen, was man von einer Redaktion erwarten kann, wenn man sich besonders angestrengt hat und sich das Ergebnis der Mühen sehen lässt.  Eine „Geschichte“ ist im Journalisten-Jargon ein Beitrag, ein Feature, eine Reportage, ein Essay oder ein Interview, manchmal auch nur ein Thema, das man der Redaktion präsentiert, in der Hoffnung, es möge auf Interesse stoßen.

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Kontroverse um Energiewende – Rede in Hauzenberg

Foto: Preuß

„Die Thesen waren deftig, mit denen der Münchner Autor und freie Journalist Georg Etscheit – er war auf Einladung des Vereins „Gegenwind“ nach Germannsdorf gekommen – die Energiewende geißelte, insbesondere die Windkraft.“ So beschrieb ein  Lokaljournalist der Passauer Neuen Presse meine Windkraft- und Energiewende kritische Rede, die ich am 31. Januar 2020 in einem Gasthof in einem Ortsteil des Städtchens Hauzenberg im Bayerischen Wald gehalten habe. Der in Langform leider hinter der Bezahlschranke verborgene Artikel, der auch meine Thesen gegen die herrschende Klimahysterie wiedergibt, löste in der ländlichen Region eine heftige politische Kontroverse in den sozialen Medien aus, hat sich doch aus dem Verein „Gegenwind“ heraus eine freie Bürgerliste konstituiert, die im März zu den Bayerischen Kommunalwahlen antreten will. Ihr erklärtes Ziel ist es, mehrere in der Nähe von Hauzenberg geplante Windkraftwerke zu verhindern.  Ich wünsche der Initiative und ihren engagierten Mitstreitern viel Erfolg.

 

Hier geht es zum Anreißer-Artikel in der Passauer Neuen Presse >>>