Editorial

Ein wenig Semantik zum Einstieg: Aufrichtiges Lob unter Kollegen ist ein rares Gut, besonders in einem von allerlei Eitelkeiten geprägten Berufsfeld wie dem Journalismus. Die beiläufig geäußerte Bemerkung  „Gute Geschichte, lieber Kollege“ – das ist oft schon der Gipfel dessen, was man von einer Redaktion erwarten kann, wenn man sich besonders angestrengt hat und sich das Ergebnis der Mühen sehen lässt.  Eine „Geschichte“ ist im Journalisten-Jargon ein Beitrag, ein Feature, eine Reportage, ein Essay oder ein Interview, manchmal auch nur ein Thema, das man der Redaktion präsentiert, in der Hoffnung, es möge auf Interesse stoßen.

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„Geopferte Landschaften“

Jetzt erschienen:

„Geopferte Landschaften – Wie die Energiewende unsere Umwelt zerstört“

Herausgeber: Georg Etscheit, Heyne Verlag

mit Beiträgen u.a. von

Georg Etscheit, Martin Flade, Enoch zu Guttenberg, Johannes Müller-Franken, Harry Neumann, Werner Nohl, Niko Paech, Hubert Weinzierl u.a..

Bebildert wird das Buch mit Fotos unter anderem von Jörg Rehmann und Harry Neumann.

Sie zeigen Bilder deutscher Landschaften und Dörfer im „Urzustand“ und nach ihrer Verwandlung in „Energielandschaften“ und „Energiedörfer“.

Die Energiewende soll unser Klima retten – doch sie zerstört die Natur und die letzten halbwegs unberührten Landschaften. Flächendeckend wird das Land mit Windrädern vollgestellt, Vögel und Fledermäuse verenden elendiglich in den Rotoren der riesigen Windkraftwerke. Mais und Raps, großflächig als Energiepflanzen angebaut, laugen die Böden aus und zerstören die Brutstätten ohnehin gefährdeter Vogelarten.

Und der Ertrag all dieser Verwüstungen? Es bräuchte die gesamte Fläche des Saarlandes, um gerade einmal 20 % unseres Stroms durch Windkraft zu erzeugen.

Dabei gäbe es einfachere Mittel, eine Energiewende zu verwirklichen: Allein die Reduktion des Kraftstoffverbrauchs im Verkehr um 8 % könnte alle derzeit aktiven Windräder überflüssig machen.

Ein überfälliges Debattenbuch!“

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http://www.randomhouse.de/Suche.rhd?searchText=Geopferte+Landschaften&exactSearch=true

Mein erster Fernsehauftritt

Im rheinland-pfälzischen Bürgerfernsehen konnte ich an einer Gesprächsrunde zum Thema „Kulturlandschaften“ teilnehmen. Dabei ging es unter anderem um die Frage, ob man ganze Kulturräume in „wertvoll“ und „weniger wertvoll“ klassifizieren kann. Dies alles vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Energiewende. In einem Gutachten des Berliner Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, an dem auch der frühere CDU-Umweltminister Klaus Töpfer beteiligt war, war unter anderem vorgeschlagen worden, „leer fallende“ ländliche Regionen in „Sonderzonen“ zur Gewinnung sogenannter Erneuerbarer Energien umzuwidmen.
Hier können Sie sich das Video anschauen: Sendung Rapport! RLP

Die Energiewende und die Krise der Umweltverbände

In der neuesten Ausgabe der angesehenen Zeitschrift „Politische Ökologie“ (Band 143) ist ein Essay erschienen, in dem ich mich unter der Überschrift „Es rumort in der Umweltbewegung“ mit den sich verschärfenen Auseinandersetzungen zwischen Klimarettern und bedingungslosen Ernergiewende-Apologeten auf der einen, sowie Landschafts- und Artenschützern auf der anderen Seite befasse. Ein Streit, der das Zeug hat, die Umweltverbände zu zerreißen. weiterlesen